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Pressemitteilung vom 15.10.2021

Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift pflegt Bäume und Sträucher

Meschede (straßen.nrw). Sie sind Lebensraum für Tiere und Insekten. Sie bieten optimalen Schutz vor Wind und erfüllen als Sicht- und Blendschutz wichtige Funktionen – die Gehölzflächen entlang unserer Bundes- und Landesstraßen. Doch ohne regelmäßige Pflege, werden sie leicht zur Gefahrenquelle. Die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten, ist daher Aufgabe der jährlichen Gehölzpflege. Gerade ist auch in der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift die Saison gestartet. Da können an manchen Tagen schon einmal ganze Kolonnen der orangefarbenen Fahrzeuge in den Kreisen Hochsauerland, Höxter, Paderborn und Soest unterwegs sein.

„Unsere Gehölzpflegesaison geht von Oktober bis Februar“, erklärt Jürgen Lingenauber, Baumkontrolleur an den Standorten Brilon und Winterberg. Er prüft das ganze Jahr über alle Einzelbäume, Baumreihen und Alleen nach Auffälligkeiten und weiß: „Gehölze verändern sich. Gesunde Bestände vergreisen, dicht stehende Gehölze treiben sich konkurrenzbedingt in die Höhe und holzzerstörende Pilze und Pflanzenkrankheiten lassen Bäume absterben“, erläutert er. Das Ergebnis: Bäume können umknicken, Äste und Zweige die freie Sicht auf die Verkehrszeichen von Auto-, Radfahrer und Fußgänger verhindern. Diese möglichen Verkehrsgefährdungen werden mit der jährlichen Gehölpflege beseitigt. „Bei akuter Gefährdung werden wir auch außerhalb der Saison aktiv“, erläutert der Fachmann.

Fünf dieser sogenannten Baumkontrolleure sind allein in der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift im Einsatz. Hinzukommen je zwei Baumexperten in den acht Straßenmeistereien, um die Maßnahmen für die Gehölzpflege zu priorisieren. Neben dem regelmäßigen Zurückschneiden, wie man das auch im heimischen Garten kennt, kürzen die Experten die Gehölzbestände im Straßenbegleitgrün in einem bestimmten Turnus auf 15 bis 20 Zentimeter über den Boden zurück. Einzelne standfeste Bäume verbleiben dabei auf der Fläche. „Auf den Stock setzen“ nennt man diese Vorgehensweise, die manchen als Kahlschlag erscheint. „Die Methode ist bei der Gehölzverjüngung fachlich anerkannt und wird auch bei der Pflege von Heckenstrukturen in der freien Landschaft seit Generationen angewandt“, weiß Lingenauber. Nach diesem bewussten Beschneiden können die Gehölze wieder dynamisch austreiben und zu abwechslungsreichen, höhengestaffelten und dichten Gehölzflächen heranwachsen.

In den kommenden Tagen starten die Kolleginnen und Kollegen der Straßenmeistereien Brilon und Winterberg als erste innerhalb der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift mit der Gehölzpflege. Mancherorts müssen die Verkehrsteilnehmer dann mit Behinderungen durch kurzfristige halbseitige Sperrungen rechnen. In weiteren Pressemitteilungen wird über kurzfristige Vollsperrungen im Bundes- und Landesstraßennetz der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift informiert.

Pressekontakt: Christiane Knippschild, Telefon 0291-298-129

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