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Pressemitteilung vom 26.10.2021

B265: Luxemburger Straße in Erftstadt nach Sanierung der Hochwasserschäden wieder freigegeben

Erftstadt (straßen.nrw). Straßen.NRW hat am heutigen Dienstag, 26.10., die Bundesstraße B265 (Luxemburger Straße) im Bereich Erftstadt wieder für den Verkehr freigegeben. Damit gewinnen die Menschen vor Ort ein großes Stück Mobilität zurück, nachdem im Zuge der Flutkatastrophe weite Teile der Bundesstraße schwer betroffen waren: Die B265 war im Bereich Erftstadt-Liblar/-Blessem durch die starken Regenfälle und dem von der Erft seitlich einlaufendem Wasser überflutet.  

[KM(1] Im bis zuletzt gesperrten Streckenbereich der B265 musste die Straße in den vergangenen zwei Monaten zum Teil komplett neu hergestellt werden. So wurde die Entwässerung [KM(2]  gereinigt und wieder durchgängig gemacht, der Untergrund teilweise neu gebaut und verdichtet sowie die Straßendecke mit den verschiedenen Asphaltschichten und der Straßenmarkierung erneuert.

Zum Abschluss der Arbeiten wurden neue Schutzplanken gesetzt und neue Beschilderungen aufgestellt. Außerdem wurden die Böschungen entlang der Luxemburger Straße erneuert und Vorbereitungen zum Einbau neuer Lärmschutzelemente getroffen. Da für die Erneuerung der Lärmschutzwände spezielle, individuelle Lärmschutzelemente hergestellt werden müssen, werden diese Arbeiten erst in den kommenden Wochen abgeschlossen sein. Das Entwässerungsbecken wird derzeit ebenfalls neu hergestellt.

Mit dem Abschluss der Arbeiten von Straßen.NRW sind jetzt auch die Voraussetzungen erfüllt, dass die Autobahn GmbH auch den noch gesperrten Teil der Autobahn A61 Anschlussstelle Erftstadt freigeben kann.

Die Gesamtkosten der Sanierung der B 265 im Bereich Erftstadt belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro.

Teilfreigabe bereits Ende August

Bereits Ende August konnten die Streckenabschnitte der B265 zwischen dem Abzweig „Am Giezenbach“ und der Auffahrt zur L163 (Frauenthaler Straße) wieder für den Verkehr freigegeben werden, nachdem die Straße geprüft, die Fahrbahn gereinigt und die Straßenausstattung (Schutzplanken, Beschilderung, Ampeln) ersetzt wurde.

Schadensbegutachtung am Boden und aus der Luft

Bei der Prüfung im vergangenen Sommer, welche Arbeiten zur vollkommenen Wiederherstellung der B265 notwendig sind, kam begleitend zu den laufenden Sanierungsarbeiten eine spezielle Flugdrohne zum Einsatz: Hierbei wurden die Straße samt Untergrund, die Brückenbauwerke, Böschungen, Lichtsignalanlagen und die Entwässerungsleitungen auf dem rund 2,6 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen der A1-Anschlussstelle Erftstadt und dem Abzweig „Am Giezenbach“ auf ihren Zustand hin überprüft und mit ersten Aufräum- und Reinigungsarbeiten begonnen.

Zur Unterstützung der Schadensaufnahme stellte die Firma Airbus Straßen.NRW ein spezielles ferngesteuertes Fluggerät mit Kameraausstattung zur Verfügung.

Mit diesem etwa 12 Meter langen unbemannten Luftschiff konnten Messdaten sowie Bilder des kompletten Bereichs der B265 nach dem Hochwasser aus 200 Metern Höhe gesammelt werden.



Pressekontakt: Torsten Gaber, Telefon 02251-796-468; Nilgün Ulbrich, Telefon 0209-3808-333

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